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click and Teach – Smarte Seminarplanung mit Hilfe eines virtuellen Assistenten

click and Teach – Smarte Seminarplanung mit Hilfe eines virtuellen Assistenten

Was war die Herausforderung?

„Um es mit den Worten eines Dozenten zu sagen: „Ich fühle mich hier ein bisschen wie im Radio – ich spreche hier rein und sehe niemanden.“ Ausgeschaltete Kameras, stumme Mikrophone und ein Dozent, der etwas in seine Webcam spricht, sind nicht unbedingt die motivationsfördernden Gegebenheiten - schnell sind Studierende dabei andere Dinge zu tun.” (Malte Senska)

Um den Lehrbetrieb trotz der Kontaktbeschränkungen aufrecht zu erhalten, sind die Lehrenden gefordert die Präsenzlehre nun in digitalen Formaten zu vermitteln. Dabei besteht vor allem die Herausforderung, ein Konzept zu entwickeln, welches es Dozierenden ermöglicht, trotz mangelnder physischer Präsenz, die Motivation ihrer Studierenden in einem Videoseminar aufrecht zu erhalten und ggf. sogar zu steigern.
Unser Ziel ist es einen Überblick zu erstellen, welcher das breit gefächerte Wissen über die praktischen Tools in der Onlinelehre kompakt und transferiert anwendbar zusammenfasst.

Herangehensweise

In unserem Team haben wir uns der Frage angenommen, wie es möglich ist, auch ohne physische Anwesenheit, Lehrveranstaltungen motivierend zu gestalten.

Zunächst haben wir uns einen Überblick über die Wünsche der Studierenden in Bezug auf die Onlinelehre verschafft. Zu diesem Zweck wurde eine laufende Studierendenbefragung zur Onlinelehre herangezogen, an der bisher 178 Studierende des Instituts für Erziehungswissenschaften an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg teilgenommen haben.

Parallel haben wir bereits vorhandene Umsetzungsempfehlungen für ansprechende Onlinelehre gesichtet und uns über verschiedene Modelle ausgetauscht.

Darauf aufbauend wurde das Grundgerüst für eine Handreichung erstellt, die den Dozierenden bei der Erstellung ihrer Onlinekurse helfen kann, geeignete Methoden auszuwählen.

Während des Prozesses wurde ersichtlich, dass die Schwierigkeit nicht im Fehlen von Informationen zu Tools und guter Onlinelehre liegt, sondern an der Problematik, das auf den Bedarf passende Wissen zu finden.

Um es den Dozierenden zu erleichtern, sich einen Überblick über die Möglichkeiten zu verschaffen, die auch ihrem Bedarf entsprechen, wurde zu diesem Zweck ein Pfaddiagramm in Form eines Klickdummies angelegt. Dadurch können die Empfehlungen auf die jeweiligen Formate, das technische Vorwissen und die digitale Kompetenz des Dozierenden angepasst werden.

Zur Umsetzung der gesteckten Ziele wurden zwei Teams gebildet. Während sich Janina der praktischen Umsetzung des Dummies annahm, haben die übrigen Teammitglieder an der Handreichung, dem Projektbericht und der kreativen Umsetzung des Deckblatts gearbeitet.

Kommunikation und Teammitglieder

Die Kommunikation hat in sechs Liveschalten via jitsi und durch zwei gemeinsame OneDrive-Dokumente stattgefunden. In einem Dokument wurden die Ideen und Absprachen festgehalten und kommentiert und das zweite Dokument umfasste den Projektbericht und die fertige Handreichung.

Das Kernteam bildeten:

Janina Büscher (HAW Hamburg)

Julia Glas (Otto-Friedrich-Universität Bamberg)

Daniela Töpfer (Ruhr-Universität Bochum)

Begleitet wurden wir durch den Projektpaten Malte Senska und die Mentorin Anna Seidel

Probleme und Herausforderungen

Während des Projekts haben sich vor allem zwei Herausforderungen herauskristallisiert.

1. Zunächst war nicht klar, wer sich aktiv an der Challenge beteiligen kann und in welchem Umfang Aufgaben übernommen werden können.

2. Die Umsetzung des Klickdummies erforderte deutlich mehr zeitliche Ressourcen als ursprünglich angenommen.

Die erste Herausforderung war zunächst dadurch handhabbar, dass ein privater Kanal eingeführt wurde, zu dem eingeladen wurde, wer zeitliche Kapazität und Lust hat, sich am Projekt zu beteiligen. Von den insgesamt vier Mitgliedern mussten zwei aufgrund ungewollter zeitlicher Einschränkungen und anderweitiger Verpflichtungen ihre Beteiligung wieder mehr einschränken. Sie fungierten vor allem als Ideengeberinnen, Informationsspenderinnen, Kontrollleserinnen und Gestalterinnen der kreativen Bestandteile.

Bei der zweiten Herausforderung war ausschlaggebend, dass für jeden einzelnen Pfade des Pfaddiagramms Informationen und Verlinkungen angelegt werden müssten. Für die Umsetzung des Klickdummies wäre mehr (Wo)Manpower oder mehr Zeit nötig gewesen. Deswegen haben wir uns auf die Erstellung eines Prototyps geeinigt, der unsere Idee transparent machen soll.

Umsetzung in die Praxis

Für die Umsetzung in die Praxis ist eine App oder Web-Anwendung denkbar. Dozierende könnten die Seite vor Semesterstart oder bei der Planung für Lehrveranstaltungen aufrufen und erhalten durch die Beantwortung der Fragen einen Fahrplan für die mögliche Ausgestaltung an die Hand. Dabei sollen für alle Eventualitäten persönliche Lehrempfehlungen geschaffen werden. Des Weiteren soll die Lotsenfunktion weiter ausgearbeitet werden, d.h. über die App oder Web-Anwendungen kann auch direkt auf die Lehr-/Lernsoftware, Tools oder Methodiken verwiesen werden.

Um diese Idee umzusetzen, braucht es die zeitliche Kapazität für die Programmierung. Die Inhalte können exportiert/integriert und anderen zur Verfügung gestellt werden.

Ergebnisse

Innerhalb der 36 Stunden wurde ein Prototyp unseres virtuellen Assistenten erstellt.

Und eine Handreichung ausgearbeitet, in der die wesentlichen Ideen beschrieben werden.

Beide siehe angehängtes Material.

Bedeutsamkeit

Gerade zu Beginn des Semesters war die digitale Lehre für viele Dozierende noch Neuland. Folglich wurden viele Onlinetools und Methoden noch nicht in die Lehrveranstaltungen aufgenommen.

Mittlerweile gibt es einen großen Pool an Möglichkeiten, aber die Schwierigkeit das Passende für die eigene Lehrveranstaltung zu finden. Mit Hilfe des virtuellen Assistenten (einem interaktiven Pfaddiagramm) können die passenden Methoden und Tools schnell, einfach und anwenderfreundlich gefunden werden. Das spart viel Zeit und motiviert dazu, mehr davon in den Lehralltag zu integrieren.

Themencluster

Kollaboratives Arbeiten und Interaktion (synchron und asynchron)

Keywords