Incom ist die Kommunikations-Plattform des #SemesterHack - Wir hacken das digitale Sommersemester!

In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre

Survey² - Research goes on(line): Community für Onlineforschung

Survey² - Research goes on(line): Community für Onlineforschung

Research goes on(line)! Die aktuelle Krisensituation rund um das Sars-CoV-2 Virus stellt die gesamte Forschungslandschaft vor große Herausforderungen. Trotz und wegen Corona wird Forschung zwangsläufig digital. Klassische Offlineforschung ist in diesen Zeiten nur schwer umsetzbar, daher wird Onlineforschung zum bedeutenden Thema für alle Forschenden, Studierenden und Lehrende. Survey² möchte alle Forschende, Studierende und Lehrende zunächst innerhalb einer Onlineforschungs-Community verbinden und eine Plattform zum Austausch bieten. Darüber hinaus soll Survey² mithilfe eines Auswahltools bei der Entscheidung zwischen Online-Tools helfen.

Challenge

Onlineforschung verbreitet sich immer mehr, die Datensammlung ist einfach. Die Bedeutung wird jedoch insbesondere in derzeitigen (Corona-)Krisenzeiten deutlich, wenn Labor- und Feldexperimente und Face-to-Face Befragungen nicht mehr möglich sind. Die Anzahl der Softwareansätze zur digitalen Forschung allerdings ist unübersichtlich. Einige kosten Geld, andere beschränken die Anzahl an Probanden.

Wie findet man sich in diesem Onlineforschungs-Dschungel zurecht? Welche Softwareansätze gibt es? Welche Unterschiede haben sie? Was kann von Forschenden und was von Studierenden genutzt werden?

Die Forschungsplattform und der persönliche Forschungstool-Wizzard schaffen Abhilfe und leiten jeden Forschenden, ob noch im Studium oder bereits in der Offlineforschung erfahren, zu dem für ihn/sie passenden Tool. Darüberhinaus verbindet die Plattform Forschende und fördert somit Forschungskollaborationen und die Diskussion um Herausforderungen der Onlineforschung.

Der Prototyp

Hier kannst du dich selbst durch den Prototypen klicken: 
https://xd.adobe.com/view/52b03e72-c819-4ae3-513b-bf895e94952c-2481/

Team

Keine der Teammitglieder kannte sich vor der Challenge. Unsere gemeinsame Leidenschaft fürs Thema Onlineforschung führte kreative Energien zusammen: 2 Teammitglieder kommen aus Lüneburg, 3 Teammitglieder aus Mainz. Ein Teammitglied kommt aus Berlin.

  • Florian Siemund - Johannes-Gutenberg-Universität, Mainz

  • Helena Winiger - Freie Universität Berlin

  • Luke Korthals - Leuphana Universität Lüneburg

  • Meikel Soliman - Leuphana Universität Lüneburg

  • Sebastien Charles - PosterLab, Mainz

  • Tina Marie Monelyon - Hochschule Mainz

Wir hatten eine Menge Spaß bei diesem ersten Entwurf. Es sollte jedoch angemerkt werden, dass es eine vorläufige Version ist.

Dokumentation

Mit der Plattform kann der stetig wachsende Markt an Online-Forschungstools überblickt und hinsichtlich des jeweils eigenen Bedarfs optimiert werden.

Um dieser Idee Rechnung zu tragen, musste zunächst ein Überblick über die verschiedenen quantitativen und qualitativen Forschungsbedürfnisse verschiedener Disziplinen gewonnen werden. Eine hierfür gestaltete Umfrage gab uns erste Anhaltspunkte, anhand welcher Merkmale verschiedene Forschungstools klassifiziert und verglichen werden können. Ebenfalls wurde klar, dass in diesem Bereich noch weitere Erkenntnisse gewonnen werden müssen, weshalb sich eine Feedbackfunktion für das Tool selbst sowie eine wissenschaftliche Community ( z.B. in Form eines Forums oder Wikis), in der sich Tool-Nutzer über ihre Herangehensweisen und Ergebnisse austauschen können, als mittelfristige Ergänzungen anbieten.

Unterschiedliche Schwerpunktsetzungen, die für interdisziplinäres Arbeiten charakteristisch sind bildeten in unserer gemeinsamen Arbeit am Projekt ab, was die wissenschaftliche Community in deutlich größerem Umfang alltäglich erlebt. Auf diesen Umstand zurückgehende Missverständnisse ließen sich in unserer Arbeit durch kommunikativen Austausch und Vereinheitlichung unserer verwendeten Terminologie vermeiden. Eine vergleichbare Zielsetzung verfolgt entsprechend auch Survey².

Ausblick

Für die nächsten sechs Monate haben wir Folgendes geplant:

• Validierung auf breiterer Basis mit mehr Nutzenden. Mit Fokus auf Forschende, Lehrende und Studierende der eigenen Universitäten.

• Launch des Minimum Viable Product (MVP) inklusive einer Übersicht mit mehr als den jetzigen sechs Online-Tools. Ziel soll es sein, 20 verschiedenen Online-Tools, einem funktionierendem Wizzard (Entscheiungshilfe) und Online-Toolfiltern ausgestattet werden. Dafür werden ca. zwei Monate veranschlagt.

• Unser derzeitiger dynamischer high-fidelity Prototyp muss als nächstes implementiert und eine vollständige Homepage aufgesetzt werden.

• Zusätzlich soll die Plattform verstärkt in Richtung Open Science/Transparente Wissenschaft entwickeln werden. Dies erfolgt durch Zusammenarbeit mit strategischen Partnern, wie ResearchGate und AsPredicted.org

• Eine kommunikative Begleitung soll anschließend die Reichweite erhöhen. Dies erfolgt durch weitere Blogartikel, Anwerben von weiteren Blogschreibenden, Teilen der Plattformen an der Heimatuniversität und Partneruniversitäten. Dadurch soll die Community langfristig wachsen und sich zu den Themen Onlineforschung und Open Science austauschen.

• In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass die Kommunikationsmöglichkeiten der Forschenden auf der Plattform stetig gestärkt werden. Die Corona-Krise zeigt, wie wichtig wissenschaftliche Online-Kommunikation ist. Unsere Kommunikationsfunktion soll weiter ausgestaltet werden, um Erfahrung, Rat und Evaluation zu teilen.

• Denkbar sind Online-Konferenzen, Blogeinträge, Diskussionsforen und Einbettung in Social-Media Kanäle. Die Konferenzen können zum Thema Onlineforschung/Open Science durchgeführt werden und damit die Plattform und die Community bekannter zu machen und einen Austausch der Forschenden zu fördern.

• Insgesamt bietet diese Plattform damit die Möglichkeit, eine Community für Onlineforschung durch eine aktive Vernetzung der Offline- und Online-Kommunikation. Innerhalb von Universitäten, sowie über universitäre und Landesgrenzen hinweg sollen Forschende so besser vernetzt werden.

Eine Finanzierung ist durch Fördermittel von Stiftungen, Universitäten und Universitätsverbünden geplant. Dabei wird ein Aufwand von EUR 50,000 in den nächsten 12 Monaten erwartet. Die Nutzung des Tools soll für alle Nutzenden kostenfrei sein und bleiben.

Weitere Links

Der Dateiupload der zip hat leider nicht geklappt, daher findet ihr das Zip File in der Google Drive. 

https://drive.google.com/drive/folders/1FcsAXH0WQwXhlBg4GKO2cISEnhqRLZqn?usp=sharing